Automobilly - Carparazzi

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19 Juli, 2009

Drohender Absturz nach Abwrackboom?

Also ich habe soeben einen etwas älteren Beitrag auf N24 gelesen vom 04.07.2009. Hier wird klar erwähnt, dass die Autobranche nach dem Verkaufsboom durch die Abwrackprämie, 2010 einen ziehmlichen Absturz erleiden wird.

Sicher ist es eine gute Sache, wenn man seinen wirklich alten Benzinschlucker, der fast nur noch Rost war durch einen neuen zu ersetzen - wieder aber nur machbar für all jene, die sich dann den restlichen Betrag für das neue Auto leisten konnten bzw. können.

Ich kann das zB. nicht!
Mir müsste man eine Prämie in der Höhe von 10.000 EUR geben, damit ich mir da einen neuen um Acht Tausender kaufen könnte. Ausserdem habe ich nicht vor, meinen mittlerweile 17 jährigen Dieselbruder herzugeben. Erstens hänge ich viel zu stark an Ihm und zweitens verbraucht das gute Stück gerade mal 7 Liter was für sein Alter ein sehr guter Verbrauch ist - da hätte ich fast vergessen zu erwähnen: Vollgepackt mit der ganzen Familie in den Urlaub.
Wenn ich alleine unterwegs bin - und ich gehöre mittlerweile zu den gemütlicheren Fahrern - liegt der Verbrauch bei knapp über 6 Liter.

Aber zurück zum drohenden Absturz der Autobranche.
Das eine Verlängerung der Abwrackprämie nicht drinnen ist, müsste eigentlich klar sein. Woher kommt den das Geld für diese Prämie? Eben! Ganz sicher vom Steuerzahler - und wieviel sollen wir eigentlich für eine marode Preispolitik noch hinblättern? Wir werden doch eh schon gemolken bis zum letzten Tropfen und dann wundert man sich, warum sich der brave Steuerzahler nur noch Essen beim Discounter kauft und fast nicht mehr "auf die Marke" achtet.

Jetzt werden überall neue Autos angemeldet - laut dem Bericht sollen es so um die 3,4 Millionen Neuzulassungen sein. Sehr schön. Da hat jeder jetzt ein neues Auto, welches ca. 10-15 Jahre halten wird - soferne die heutigen Autos überhaupt so langlebig sind durch die ganze Elektronik.

Umwelt muß um jeden Preis geschützt werden!
Elektroautos - das muß forciert werden! Achja? Und was macht man dann mit den ganzen augenuckelten Batterien in 5-6 Jahren? Könnte man ja in einer Deponie verschwinden lassen oder um teures Geld aufbereiten lassen.

Hocheffiziente Verbrennungsmotoren - das klingt gut - Erdgas! Gab es schon in früheren Zeiten bei den US-Autos. Ich kann mich noch an eine der Ersten Tankstellen in Wien erinnern, die Flüssiggas angeboten hatte - da standen am Tag vielleicht mal ein Ami-Schlitten.
Flüssiggas? Ist das nicht auch irgendwie fossilen Ursprungs? Somit genauso nur eine Übergangslösung die sich momentan gut anhört - geschweige den von den Herstellungskosten die ungefähr so hoch wären wie bei einem Dieselaggregat.

Hybrit - toll, die Mischung aus Strom und Benzin - Jedes moderne Dieselfahrzeug verbraucht weniger Sprit als hier bei den Hybriden eingespart werden kann. Und eine Mischung aus Strom und Diesel ist aus Herstellersicht wieder zu teuer. - Achja und wieder das leidige Thema, wohin mit den Batterien in 5-6 Jahren.

Wasserstoff - wurde doch schon mal irgendwann erwähnt und dürfte scheinbar untergegangen sein - vielleicht klingt das Wort "Wasserstoff" zu akkresiv und man denkt dabei unweigerlich an den 3. Weltkrieg. Dabei wäre Wasserstoff doch die Quelle schlechthin.
Man stelle sich vor, man hat fast keinen Sprit mehr, fährt schnell zum Supermarkt um die Ecke und kauf sich einen 6er Pack Sodawasser - sollte man vorher aber gut durchschütteln - nicht dass dem geliebten Auto im Stau aus dem Auspuff dann ein Rülpser auskommt.
Aber soweit ich weiß, benötigt Wasserstoff zur Umwandlung Strom und woher kommt dieser? Sicher nicht aus der Steckdose eines 320Km langen Verlängerungskabels.

Vielleicht ist es aber auch gut so, wenn die Autoindustrie etwas durchgebeutelt wird.
Sicher es wird extrem viele Arbeitsplätze kosten und das verbessert die Situation eigentlich gar nicht.
Vielleicht sollten aber die großen Verantwortlichen mal darüber nachdenken, effizienter mit dem verfügbaren Geld umzugehen - und vielleicht sollten mal die großen Ölmultis auch daran denken, dass Sie von Ihrem Öl nichts mehr loswerden, wenn sich keiner mehr Autos leisten kann - denn die Autofahrer brauchen das meiste Rohöl.

20 Dezember, 2008

Der Toyota Hacker - Green Tuning ist angsagt

Toyota Prius Hacking by www.automobilly.com

Jetzt sag nochmal, auf Rastplätzen der Autobahn lernst Du keine interessanten Typen kennen. Tatort: Weiskirchen Nähe Frankfurt/Main. Der Bürschi neben mir sieht aus wie ein typischer Student (sorry an diese Minderheit) und wie sich später herausstellt hört er auf den Namen Alex. Seine Karre: Toyota Prius. Mein erster Gedanke: sehr unspektakulär, gäähn. Da bei mir auf beiden Türen ja das nette "automobilly.com" prangt, quatscht er mich an, ob ich was mit der Plattform zu tun habe. Hmm, seltsame Frage. Zum Spaß mache ich mir die Aufkleber sicher nicht aufs Auto.

Noch bevor ich überhaupt nicken kann, fragt er weiter: "da habt ihr doch sicher Interesse an meinem Wägelchen, der ist gehackt". Zwei Sekunden Denkpause, dann ich: "aha, gehackt. Nicht geschüttelt? nicht gerührt? gehackt?". Meine Verwunderung ist groß, aber die Neugierde ist noch größer. Und gegen eine kleine Plauderei im Burger King (zum Glück auf dem Rasthof integriert) ist ja auch nichts einzuwenden. Nur leider mal wieder keine Kamera und ausnahmsweise auch ohne iPhone (zuhause auf der Dockingstation) unterwegs, deshalb oben nur ein Symbolfoto.

Alex erzählt mir, in den USA (genauer gesagt Palo Alto) würde es Gruppierungen geben, die die Software ihrer Hybrid-Prius hacken, was er auch getan hat. Getreu dem Motto aus der Akustik-Koppler/Cracker/Hacker-Zeit "Wenn Du es nicht auseinander nehmen kannst, dann ist es nicht wirklich Deins." Eine kleine aber feine Gemeinschaft von Freaks möchte nicht länger von der Autoindustrie hingehalten werden, bis ein reines Elektroauto auf den Markt kommt. Alex fand wohl durch Tüftlereien heraus, das man recht einfach die Reichweite des Elektromotors verlängern kann. Einfach mehr Akkus in den Prius gestopft, diese mit dem vorhandenen gekoppelt und die Software modifiziert. Mit dieser geschickten Modifikation gaukelt die Software nun dem Prius vor, sein Akku wäre zu voll, was dazu führt das er ihn entladen will. Und greift auf die Reserven der Zusatz-Akkus. Mit diesem Trick schafft der Prius nach Alex Angaben nun mühelos 40 Kilometer, bevor der Benzinmotor anspringt.

Der große Pluspunkt der Bastlerei: bei "sanfter" vorausschauender Fahrweise kann man einen Benzinverbrauch von 1,5 bis 2 Liter erreichen. Der große Nachteil: die Zusatz-Akkus und benötigten Bauteile sind (noch) recht teuer und schlagen mit gut und gerne 10.000 Euro zu Buche.

Nimmt man aber den Spritpreis (der zweifelsfrei bald wieder steigen wird), kann es die Umrüstung schnell rechnen. Sollte man aber nur mit einem gebrauchten Prius veranstalten, denn ich bin recht sicher, das man durch die Modifikation die Werksgarantie verliert.

22 Oktober, 2008

Hey, haste mal en Smart? Das car2go Konzept

Smart Concept car2go


Ursprünglich als Rettungskapsel und give-a-way für S-Klasse- und Maybach-Käufer konzipert, erobert der Smart mehr und mehr unseren Planeten. Mercedes plant aktuell eine Smart-Invasion für unsere Innenstädte. Autos zum Minutentarif mieten. Wie das geht? Wenn es nach Daimler-Manager Robert Henrich geht, ganz einfach: „Fahrer legitimieren sich ohne Voranmeldung direkt am Auto mit einem speziell codierten Führerschein, fahren solange, soweit und wohin sie wollen und stellenden Smart danach wieder ab.“


Starten wird „Car2Go“ als Pilotprojekt vorerst in Ulm. Gezahlt wird für die Fahrten ein nach Minuten gestaffelter Tarif, der neben Sprit, Pflege auch eine Vollkaskoversicherung einschließt. In der Pilotphase soll eine Minute 19 Cent kosten. Für eine Stunde gilt ein Höchstpreis von 9,90 Euro, und pro Tag werden nicht mehr als 49,90 Euro fällig. Den Standort des nächsten Wagens kann man per Mobiltelefon, bei Google Earth oder in einem Callcenter erfahren.


Liebe Mercedes-Manager: lasst bitte diese doofen Ideen sein. Ich mag V8 Brabbeln, Benzingeruch und Alteisenautos und somit kann ich mit dem Smart nichts anfangen. Ja, ich mag ihn nicht. Dafür mag ich die Kosenamen für ihn, wie "Elefantenrollschuh". Auch mag ich die Witze über ihn: Was hat ein Smart und ein Kondom gemeinsam? --- Beide behindern den Verkehr :-)

13 September, 2008

Bergrennen Eichenbühl - Land unter!

Bergrennen Eichenbühl  www.automobilly.com

Wir waren dort - und sind sprichwörtlich abgesoffen: Das legendäre Bergrennen in Eichenbühl. Heute früh 6.45 Uhr aufstehen. Für einen Samstag eine echte Bestrafung. Blick aus dem Fenster: Nieselregen. Naja, geht ja noch. Hätte schlimmer kommen können. Verdammt, warum war ich nicht ruhig. Denn es kam schlimmer.

Mit den Augen auf Halbmast verliess ich das Haus, in der Tiefgarage wartet unser BMW 2000. Treu an meiner Seite tapselt Linus (der süßeste Tibet-Terrier der Welt, isch schwör). Der erste Weg führt zur Tankstelle, naja der Frust beim Blick auf "Super" ist ungebrochen. Schöne heile Welt, wo bist Du geblieben ... ich sehe es noch vor mir, in den 80iger als ich mit meinen Eltern einen Ausflug machte und der Spritpreis bei "unverschämten" 98,9 Pfennig stand. Auf der Autobahn A3 warf ich das erste Mal heute morgen ein Blick auf mein Handy. Oho, eine SMS vom Kollegen, den ich um 8.00 Uhr in Rodgau bei seiner Freundin abholen soll. "Hol mich zuhause ab". FU** das ist genau die entgegen gesetzte RIchtung und die nächste Abfahrt kommt in 7 Kilometer. Wäre ich doch lieber im Bett geblieben.

Auf halber Strecke der B469 Richtung Miltenberg setz mittelstarker Regen ein. Na toll denke ich mir so, richtig geiles Wetter für ein Bergrennen. Zumal ich von den Jahren zuvor noch weiss, das die Presse- und Zuschauerplätze auf einem Acker liegen. Um den Frust wenigestens einigermaßen in den Griff zu bekommen, bog ich erstmal ab zu McDonalds. 6er Chicken Nuggets um halb Neun morgens. Na Prost Mahlzeit. Hat aber auch ein Vorteil, wie ich feststellen durfte: das Zeug ist das erste Mal wirklich frisch.

Welcome Eichenbühl, kurz nach 9 Uhr treffen wir mitten im Fahrerlager ein. Ab auf die Suche nach dem Rennbüro, Akkreditierung hinter uns bringen und rauf auf den Berg. Übrigens großes Lob an Peter Thumbeck (Präsident des GAMSC und Veranstalter) für eine wirklich spitzenmäßige Organisation.

Schnell jetzt im gelben Presse-Leibchen den Berg hoch und kurz hinter der Startlinie mit der Kamera positioniert. Hmm, gefällt dem Rennleiter nicht. Also Stück hoch auf die Wiese und alle sind happy. Da die Strasse jedoch durchweicht ist wie mittlerweile auch meine Schuhe, drehen die Reifen bei den meisten Fahrzeugen munter durch und der Start ist laaaangweilig. Weiter hoch auf den Berg, in eine Kurve hinter die Leitplanke. Jetzt macht sich mein Kollege in die Hosen, da die Fahrzeug direkt auf uns zukommen und alles was uns trennt ist eine Leitplanke.

Hier gelingen die ersten schönen Aufnahmen heute. Nach etwa 20 Minuten machen wir uns auf ins Tal, um mal das Fahrerlager unter die Lupe zu nehmen. Huch, was ist hier denn los. Im Gegensatz zum letzten Jahr viel weniger los. Liegt das an HANS? Nein, HANS ist kein Nachbar, den der Lärm stört, sondern das Nacken-Protections-System (Head And Neck System), welches erstmals in Eichenbühl Pflicht ist. Und diese doch immensen Zusatzkosten nocken einige kleine Teams aus. SCHADE ...

Blitzeinfall: wir fahren hoch nach Umpfenbach zur Zielgeraden. Die Idee ist in doppelten Sinne superb. Die Position für die Kamera ist ein Traum und hier gibt es ein Wagen mit Trinken und ein Wagen mit Happi-Happi. Und genau bevor die Tiefflieger-Fraktion startet, gönnen wir uns zwei Wildschweinbratwürste. 2 Euro 50 ist zwar mal wieder ein Eurowahn-Preis, aber dafür sind wir ja auch zum Arbeiten hier. Nach spektakulären Eigenbauten fährt nun der "Morgan Gentlemen Drivers Cup". Naja, durch den Regen hätte man die Morgan`s auch schneller schieben können. Kaum hatte ich das ausgesprochen, bremst es scharf und Abflug in den Acker. Und ausgrechnet von der einzigen Frau, die einen Morgan pilotieren durfte (ja, er war auch noch geliehen von einem Autohaus) ...

Bilder vom spektakulären Bergrennen Eichenbühl 2008 gibt es HIER

Und die Videos von der Klasse 1300, vom Start, vom Fahrerlager, vom Morgan Crash etc HIER

20 Juli, 2008

Happy Birthday zum 3ten - Fuel & Food in Darmstadt

Wir haben für unsere Plattform den Begriff "Social Cruising" ins Leben gerufen. Social Cruising in Reinkultur und im richtigen Leben finden Alteisenfahrer jeden 3ten Sonntag im Monat in Darmstadt und anderen Städten. Erfunden haben es aber nicht die Schweizer. Entdeckt haben wir es bei den Spritbrüdern von Chromjuwelen.

Heute, am heiligen Sonntag durften wir nun ein zweifaches Jubiläum miterleben: 3 Jahre Fuel & Food und wir sind zum 3ten Mal dabei. Und heute war richtig was los, jede Menge geiler Karren, zum ersten Mal lief uns Kai Petermann über den Weg und der KLE kam im Jägerkübel.

Klickt Euch durch die Bilderserie .... KLICK HIER für satte 110 Bilder

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04 Juni, 2008

Wir haben`s getan: Brettern im XKR-S

Vor ein paar Tagen schrieb ich noch ein paar Zeilen über das limitierte Sondermodell des Jaguar XK, nun steht er vor mir. Live, vor Ort und in Farbe. Der XKR-S.


200 Exemplare sollen das Licht der Welt erblicken, genau im Zuge der Übernahme durch die Inder (Tata). Einhundert Stück sind für den deutschen Markt bestimmt, der Rest teilt sich auf das Heimatland United Kingdom und das restliche Europa. Hier steht sie nun, die Raubkatze, mitten im Herzen von Aschaffenburg in der Tiefgarage. Auf den ersten Blick sieht der XKR-S beinahe aus wie seine Serienbrüder. Erst auf den zweiten Blick fällt eine tiefer gezogene Frontschürze und der Heckbereich mit Diffusor-Anmutung und Mini-Heckspoiler ins Auge. Aber dies kann ja nicht den Mehrpreis von rund 20.000 Euro gegenüber der Serienversion rechtfertigen, oder? Natürlich nicht, im Innenraum geht es weiter. Mein Popo gleitet auf den abgesteppten sehr hochwertigen Lederstuhl, mein Blick schweift über die Motorhaube entlang am pigmentiertem schwarzen Lack, der so lecker anmutet, das man man liebsten mit der Zunge darüber gleiten möchte. Keine Frage, das Auto ist Erotik pur!


Überzeugt Euch selbst:

Automobilly Video - Brettern im XKR-S


Hmmm, ich erwische mich bei dem Gedanken, was würde denn passieren, wenn ich den Wagen nach der Testfahrt nicht mehr zurück bringen würde? Vor meinem geistigen Auge läuft eine heisse Verfolgungsjagd quer durch Europa ab, die Katze und ich eine Einheit. Keiner könnte uns stoppen (ausser vielleicht die Spritpreise). Ein Klopfen an der Scheibe holt mich zurück in die Wirklichkeit. "Na Fräulein, dürfen Sie heute den Wagen von ihrem Freund fahren?" Am Fahrzeug steht ein Herr im mittleren Alter. Da ich keine Lust auf Geschwätz mit dem alten Mann habe, nicke ich kurz und lasse meinen Blick weiter schweifen über eine perfekte Verarbeitung mit Alcantara-Dachhimmel. Was ganz feines.


Nun aber weg von der Theorie und hin zu der Praxis. Die da heisst "Start your engine". Auch hier höre ich mit Wohlgenuss den Unterschied zum Serienbruder. Man könnte meinen, der Drehzahlmesser sei direkt mit meinem Adrenalin verbunden ...


In Aschaffenburg zu leben hat den Vorteil, man hat den Spessart direkt vor der Türe. Mit allen Vorzügen der kurvigen Strassen in schöner Landschaft eingebettet. Und hier spüre ich, ist das Revier der Raubkatze. Die gekürzten Federn spürt man in jeder Kurve, eine Strassenlage wie auf Schienen. Man fühlt sich zu jedem Zeitpunkt absolut sicher, kein Übersteuern und kein Untersteuern. Ein wirklich ausgereiftes Automobil.


Mein persönliches Fazit nach einem Vormittag ganz nach meinem Geschmack:
Kaufempfehlung STRONG BUY. Die verschärfte XKR-S Version beschleunigt wie der Teufel, erreicht Kurvengeschwinigkeiten im Spessart jenseits von gut und böse. Und im Notfall beissen die Alcan-Bremsen unbarmherzig zu.

14 Mai, 2008

Ferrari California: Sonnendeck aus Maranello

Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein: es gibt ab Sommer 2009 einen neuen Ferrari. Erstmals in der Geschichte der offenen Ferrari`s mit festem Blechklappdach à la SLK. Und jedem Ferraristi dürfte jetzt auch klar sein: die Bestellung beim Händler des Vertrauens plazieren, ansonsten sind entweder exorbitante Aufpreise fällig oder bis zu 2 Jahren Wartezeit. Denn bei einem angezieltem Verkaufspreis um 140.000 Euro will man in Maranello nicht nur neue Käuferkreise erschliessen, sondern zielt unverstohlen und direkt auf den Konkurrenten Gallardo aus dem Hause Lamborghini.



Der neue Ferrari California wird auch die anspruchsvollsten Kunden des Hauses mit dem springenden Pferdchen - aufgrund seiner außergewöhnlichen Fahrzeugdynamik und dem einzigartigen Fahrvergnügen - zufrieden stellen. Das neue Modell wird ausschließlich als Cabriolet mit einem Hardtop-Faltverdeck angeboten. Entsprechend der neuesten im Hause Ferrari eingesetzten Konstruktionstechnologie ist der neue California vollständig aus Leichtbau-Aluminium gefertigt. Der Wagen wird von einem neuen V8-Motor angetrieben, der zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses mit dem springenden Pferdchen mittig in der Front des Wagens montiert ist.
Ganz in der innovationsreichen Tradition des Hauses Ferrari ist das neue Modell mit zahlreichen neuen Ausstattungsmerkmalen versehen. Dazu zählt unter anderem auch die 2+-Konfiguration, durch welche der Fahrer im Fond zwischen einer Sitzbank oder zwei Einzelsitzen auswählen kann.
Das 90° V8-Triebwerk des California, mit seinem Hubraum von 4.300 ccm, verfügt über eine Direkteinspritzung und eine flache Kurbelwelle. Der Motor generiert bei 7.500 Umdrehungen pro Minute eine Leistung von 460 PS mit einer Drehmomentkurve, die Fahrdynamik und Fahrvergnügen bis zum Äußersten treibt.
Der Ferrari California beschleunigt von 0 auf 100 km/h (62 mph) in unter 4,0 Sekunden. Das 7-Gang Transaxle-Getriebe ist mit einer Doppelkupplung ausgestattet, welche die Leistungen des Wagens steigert und dabei gleichzeitig den Spritverbrauch verringert sowie für eine sanftere und komfortablere Fahrt sorgt. Der Fahrkomfort wird durch eine neue fortschrittliche Multi-Link-Hinterradaufhängung zusätzlich gesteigert.
Der Ferrari California ist mit dem exklusiven F1-Trac Traktionskontrollsystem ausgestattet, das zum ersten Mal im 599 GTB Fiorano zum Einsatz kam und für die Anforderungen des California ausgelegt wurde.
Der California ist serienmäßig mit der Brembo Carbon-Keramik-Bremsanlage ausgestattet.
Das Cockpit verfügt über die klassischen Designmerkmale der Marke mit dem springenden Pferdchen und die hochwertige Verarbeitung, die man sich von den erfahrenen Ferrari-Handwerksmeistern erwartet. Das neue Modell überzeugt auch durch seine einzigartige Ergonomie der Sitze, des Lenkrads, der Anzeigentafel sowie des Infotainment-Systems. Optimierte Aerodynamik stellt sicher, dass die Fahrt in diesem Wagen mit offenem oder geschlossenem Verdeck rundherum genossen werden kann.
Der Ferrari California ist auf all jene Kunden ausgerichtet, die nicht nur einen Wagen besitzen möchten, der all das was das springende Pferdchen bezüglich sportlichem Design und Innovation betrifft zur Geltung bringt, sondern der auch vielseitiger und wendiger denn je ist.
Der Wagen wird offiziell auf der Motor Show in Paris vorgestellt. In den kommenden Wochen werden jedoch neue Fotos und weitere Details rund um das Modell auf der eigens eingerichteten Website ferraricalifornia.com veröffentlicht.

27 Februar, 2008

Lotus: neue Website und Nachfolger Esprit

Vor genau 17 Minuten sind mir aktuell aus dem PR Department von Lotus heisse News in den Posteingang geflattert.
Zum einen gibt Lotus den Launch der neuen Website bekannt. Diese ist ab sofort unter www.grouplotus.com erreichbar. Spannend finde ich auch die Ankündigung, dass Lotus auf dieser Website seinen brandneuen Sportwagen präsentieren wird, derzeit noch top-secret unter dem Codename "Project Eagle".
Ebenfalls gespannt sein darf man über die Ankündigung des Esprit-Nachfolgers. nach Lotus Angaben ein high-end Supercar. Produktionsstart ist für 2010 geplant.
Über die neue Website kann man nun direkt eine Probefahrt mit einem Lotus-Modell seiner Wahl buchen.

07 Januar, 2008

9ff GT9 - 400 ist die Schmerzgrenze

Porsche-Tuner 9ff hat ein neues Baby auf die Welt gebracht. Und was für ein Prachtbursche! Flach wie eine Flunder, in traumhaften Blau, die Dachlinie knapp über Kniehöhe, 987 PS und ein maximaler Drehmoment von 964 Newtonmeter. Angepeilte Höchstgeschwindigkeit: 400 km/h. Angepeilt deshalb, weil beim ersten Test vor versammelter internationaler Journalistentruppe zweimal der Motor abgesoffen ist und letztendlich gar nicht mehr wollte.

Heute las ich in meiner täglichen BILDung, die CO2-Steuer kommt, EU-Strafsteuer für Sportwagen ist fast beschlossenen Sache, in den kommenden 10 Jahren wird sich der Spritpreis um 800% nach oben bewegen - darauf geschissen. Wir lieben trotzdem Autos wie der 9ff GT9. Auch wenn er mit 476.000,- Euro mein Budget um Lichtjahre sprengt.

Werft selbst mal ein Blick auf den Wonderboy von 9ff:

Porsche 9ff GT9 - 1
Porsche 9ff GT9 - 2
Porsche 9ff GT9 - 3
Porsche 9ff GT9 - 4