Automobilly - Carparazzi

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20 Juli, 2009

Autofriedhöfe und der Reiz der guten alten Zeit

Nach meinen gestrigen Artikel über den eventuellen "Absturz nach dem Abwrackboom", möchte ich heute das Thema aufgreifen, was uns dann in naher Zukunft - also so in 30-40 Jahren - auf solchen Schrottplätzen angeboten wird. Genau betrachtet wird uns gar nichts geboten, weil die Autos mittlerweile vollkommen zerlegt und wiederverwertet werden.
Vor gut 30-40 Jahren war das aber nicht der Fall, und da entstanden Autofriedhöfe auf denen man sich am liebsten mit einem Zelt niederlassen würde.

Heute möchte ich von solchen Friedhöfen einige Bilder präsentieren. Gleich vorweg - ich war nicht persönlich vor Ort um die Fotos zu machen, werde also bei jeden Bild die Quelle erwähnen, damit es nicht so aussieht, als hätte ich die Bilder einfach geklaut.
Man muß sich einfach mal nur jene Personen vorstellen, die genug Kohle hätten um hier das eine oder andere Fahrzeug wieder zu restaurieren - wobei das Ersatzteilelager enorm groß wäre um für ein oder 2 komplette Fahrzeuge herzuhalten.
Was ein solch restauriertes Fahrzeug heutzutage wert wäre, kann sich sicher jeder selbst ausmalen.

Und hier der Streifzug durch so manchen Autofriedhof die so auf dem Erdenrund verteilt sind.
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Interessant, wie gut sich manches Vihicle so über die Jahre gehalten hat, wenn die geringe Luftfeuchtigkeit es zulässt.
 

19 Juli, 2009

Drohender Absturz nach Abwrackboom?

Also ich habe soeben einen etwas älteren Beitrag auf N24 gelesen vom 04.07.2009. Hier wird klar erwähnt, dass die Autobranche nach dem Verkaufsboom durch die Abwrackprämie, 2010 einen ziehmlichen Absturz erleiden wird.

Sicher ist es eine gute Sache, wenn man seinen wirklich alten Benzinschlucker, der fast nur noch Rost war durch einen neuen zu ersetzen - wieder aber nur machbar für all jene, die sich dann den restlichen Betrag für das neue Auto leisten konnten bzw. können.

Ich kann das zB. nicht!
Mir müsste man eine Prämie in der Höhe von 10.000 EUR geben, damit ich mir da einen neuen um Acht Tausender kaufen könnte. Ausserdem habe ich nicht vor, meinen mittlerweile 17 jährigen Dieselbruder herzugeben. Erstens hänge ich viel zu stark an Ihm und zweitens verbraucht das gute Stück gerade mal 7 Liter was für sein Alter ein sehr guter Verbrauch ist - da hätte ich fast vergessen zu erwähnen: Vollgepackt mit der ganzen Familie in den Urlaub.
Wenn ich alleine unterwegs bin - und ich gehöre mittlerweile zu den gemütlicheren Fahrern - liegt der Verbrauch bei knapp über 6 Liter.

Aber zurück zum drohenden Absturz der Autobranche.
Das eine Verlängerung der Abwrackprämie nicht drinnen ist, müsste eigentlich klar sein. Woher kommt den das Geld für diese Prämie? Eben! Ganz sicher vom Steuerzahler - und wieviel sollen wir eigentlich für eine marode Preispolitik noch hinblättern? Wir werden doch eh schon gemolken bis zum letzten Tropfen und dann wundert man sich, warum sich der brave Steuerzahler nur noch Essen beim Discounter kauft und fast nicht mehr "auf die Marke" achtet.

Jetzt werden überall neue Autos angemeldet - laut dem Bericht sollen es so um die 3,4 Millionen Neuzulassungen sein. Sehr schön. Da hat jeder jetzt ein neues Auto, welches ca. 10-15 Jahre halten wird - soferne die heutigen Autos überhaupt so langlebig sind durch die ganze Elektronik.

Umwelt muß um jeden Preis geschützt werden!
Elektroautos - das muß forciert werden! Achja? Und was macht man dann mit den ganzen augenuckelten Batterien in 5-6 Jahren? Könnte man ja in einer Deponie verschwinden lassen oder um teures Geld aufbereiten lassen.

Hocheffiziente Verbrennungsmotoren - das klingt gut - Erdgas! Gab es schon in früheren Zeiten bei den US-Autos. Ich kann mich noch an eine der Ersten Tankstellen in Wien erinnern, die Flüssiggas angeboten hatte - da standen am Tag vielleicht mal ein Ami-Schlitten.
Flüssiggas? Ist das nicht auch irgendwie fossilen Ursprungs? Somit genauso nur eine Übergangslösung die sich momentan gut anhört - geschweige den von den Herstellungskosten die ungefähr so hoch wären wie bei einem Dieselaggregat.

Hybrit - toll, die Mischung aus Strom und Benzin - Jedes moderne Dieselfahrzeug verbraucht weniger Sprit als hier bei den Hybriden eingespart werden kann. Und eine Mischung aus Strom und Diesel ist aus Herstellersicht wieder zu teuer. - Achja und wieder das leidige Thema, wohin mit den Batterien in 5-6 Jahren.

Wasserstoff - wurde doch schon mal irgendwann erwähnt und dürfte scheinbar untergegangen sein - vielleicht klingt das Wort "Wasserstoff" zu akkresiv und man denkt dabei unweigerlich an den 3. Weltkrieg. Dabei wäre Wasserstoff doch die Quelle schlechthin.
Man stelle sich vor, man hat fast keinen Sprit mehr, fährt schnell zum Supermarkt um die Ecke und kauf sich einen 6er Pack Sodawasser - sollte man vorher aber gut durchschütteln - nicht dass dem geliebten Auto im Stau aus dem Auspuff dann ein Rülpser auskommt.
Aber soweit ich weiß, benötigt Wasserstoff zur Umwandlung Strom und woher kommt dieser? Sicher nicht aus der Steckdose eines 320Km langen Verlängerungskabels.

Vielleicht ist es aber auch gut so, wenn die Autoindustrie etwas durchgebeutelt wird.
Sicher es wird extrem viele Arbeitsplätze kosten und das verbessert die Situation eigentlich gar nicht.
Vielleicht sollten aber die großen Verantwortlichen mal darüber nachdenken, effizienter mit dem verfügbaren Geld umzugehen - und vielleicht sollten mal die großen Ölmultis auch daran denken, dass Sie von Ihrem Öl nichts mehr loswerden, wenn sich keiner mehr Autos leisten kann - denn die Autofahrer brauchen das meiste Rohöl.

12 Juli, 2009

02.10. bis 04.10.2009 - CAR Style

20357 Hamburg, Am Messeplatz 1
CAR style - Die Messe rund ums Auto begeistert, Norddeutschlands größte Auto- und Tuningplattform.


Programm:
- Große Tuning Verkaufsmesse
Hier bekommen Sie alles, um Ihr Fahrzeug in ein Unikat zu verwandeln

- Große Car Hifi und Car Multimedia Ausstellung
aller bekannten Hersteller


- Falken Drift Area / Drifttaxi
Rennprofis hautnah erleben und in Echten Rennboliden als Beifahrer Platz nehmen


- DTS- masters Deutsches Finale
1. Offizielle Deutsche Tuning Meisterschaft in der Kategorie Show and Shine


- DB Drag Weltmeisterschaft
Die lautesten Car - Hifi Anlagen der Welt im Weltfinale mit Liveschaltung in die USA


- EMMA Deutschland Finale im Sound Quality Contest
Hier kommt es auf die klangliche Qualität der Hifi und den perfekten Einbau im Fahrzeug an


- Lowrider Show
Hier werden Fahrzeuge zum Leben erweckt


- CAR style Show & Shine Award
Bewertung der umgebauten Fahrzeuge durch eine fachkundige Jury


- Private Car / Club Area
Privatleute und Clubs stellen sich und ihre Fahrzeuge vor


- US Custom Show
Tauchen Sie ein in ein Stück Amerika


- Tuningforum
Treffen Sie Gleichgesinnte und tauschen Sie ihre Ideen und Erfahrungen aus


- Sexy Car Wash
So erotisch kann Autopflege sein



Weitere Infos findet Ihr auf http://carstyle-hamburg.de

17.09. bis 27.09.2009 - IAA Internationale Auto Ausstellung in Frankfurt

Die IAA ist die weltweit umfassendste Leistungsschau der gesamten Branche und damit die internationale Plattform für alle, die Pkw entwickeln, herstellen oder nutzen. Die IAA präsentiert Pkw, Tuning, Sonderfahrzeuge, Pkw-Anhänger, Werkstatt- und Garagenausrüstung, Teile und Zubehör.


Anreise mit dem Pkw


Autobahnabfahrt Frankfurt West/Messe oder eine andere, durch IAA-Schilder ausgewiesene Abfahrt. Die Anfahrtstraßen zu den ausgewiesenen Parkplätzen sind durch IAA-Schilder markiert.


http://www.iaa.de


Fotos von der IAA 2007 - Videos von der IAA 2007
Fotos von der IAA 2005

23 Januar, 2009

Jobsuche mit Porsche - kreativ muss man sein

www.automobilly.com - Porsche advert job


Andy Blair hat durch die Wirtschaftkrise seinen steuerfreien 75.000 Euro-Job in Dubai als Bauleiter verloren. Der 25-jährige steckt deswegen aber nicht den Kopf in den Sand, sondern wird kreativ. Kurzerhand besorgt er sich einen schwarzen Textmarker und fängt an, eine Jobgesuch auf die Heckstoßstange seines weißen Porsche Boxster S zu schreiben.


Andy kalkuliert, die Stoßstange neu lackieren zu lassen, wird ihn um die 500 Euronen kosten. Das ist wesentlich günstiger als Dutzende Stellengesuche in großen Tageszeitungen schalten zu lassen. Täglich fährt er mit seinem Boxster an 5-6.000 Leuten vorbei. Jetzt hofft er, das der Richtige sein Stellengesuch liest und er noch ein bisschen im Sonnenstaat Dubai bleiben darf. Wir wünschen viel Glück Andy!

21 Januar, 2009

Fast and Furious 4 - brandneuer Trailer

Habe ich gerade entdeckt und will ich Euch `türlich nicht vorenthalten. Der brandneue Trailer zum vierten Teil:



Hat zwar jetzt nicht wirklich was mit coole Kisten zu tun, auch nicht mit Tuning- oder Motorkult, aber trotzdem sehenswert ... der erste offizielle Trailer zu CRANK 2 - HIGH VOLTAGE mit dem Schnuckel Jason Statham. Also auch anschauen:

17 Januar, 2009

Abgeschossen: BMW Z4 Erlkönig MY2009

BMW Z4 Erlkönig - www.automobilly.com

Dieser Beitrag müsste eigentlich unter der Überschrift laufen: Sachen gibts, die gibt es eigentlich gar nicht. Aber mal von Anfang an. Draussen liegt ja noch ein bisschen Schnee und unser Firmen-Doggy Linus ist schneesüchtig. Klar, er ist Tibet-Terrier. Also denke ich mir so, komm überwinde mal Deine Faulheit, dreh das Notebook ab geh nochmal mit ihm raus. So geschehen eben um exakt Viertel nach Neun am Abend. Komm sind wir auf der Strassen (Fußgängerbereich) erwartet uns ein Sound, den ich von einem Lamborghini erwartet hätte. Um die Ecke biegt aber ein sonderbar folierter BMW Z4. Oh, denke ich mir so, war das Teil nicht vor kurzem noch auf der Auto Bild. Dreh mich bei dem Gedanken um und sehe, das der Wagen genau in die Tiefgarage fährt, die zu meiner Wohnung gehört.

Getreu dem Motto "Du bist Deutschland, ich bin Automobilly" wurde die Runde für den Hund verkürzt (ich weiss, dafür habe ich Strafe verdient, aber morgen bekommt der kleine Kerl ne extra Runde als Ausgleich) und ruck zuck ging es ab in die Tiefgarage runter, bewaffnet mit dem iPhone. Durchaus brauchbar als schneller Kameraersatz.

Keine 5 Parkplätze von meinen Auto entfernt steht er: der neue Z4 mit festen Blechdach, komplett getarnt. Gut, in der Tiefgarage sind die Bilder nicht soooo dolle geworden, aber ich denke es ist ausreichend. Zumindest konnte ich mir Zeit lassen beim abschiessen, was die meisten Erlkönigjäger nicht haben. Das Blechdach war fast komplett mit matter schwarzer Folie abgeklebt, die von 3-4 Schritten Entfernung das Dach wie ein Teil aus Stoff hat aussehen lassen. Der Innenraum komplett schwarz, deshalb unmöglich zu fotografieren mit dem iPhone. War aber auch alles abgeklebt, über das Lenkrad war eine schwarze Hülle gezogen, wohl auch noch top-geheim.

Ich versuche morgen mal ein Video zu machen, damit ihr den Sound hören könnt. DAS ist der Hammer, der sollte so in Serie übernommen werden ...

Ja, und hier sind sie, die Bilder die ich geschossen habe, keine Stunde alt, sozusagen taufrisch ...

BMW Z4 Erlkönig - www.automobilly.com

BMW Z4 Erlkönig - www.automobilly.com

BMW Z4 Erlkönig - www.automobilly.com

BMW Z4 Erlkönig - www.automobilly.com

BMW Z4 Erlkönig - www.automobilly.com

BMW Z4 Erlkönig - www.automobilly.com

BMW Z4 Erlkönig - www.automobilly.com

28 Dezember, 2008

Die Lösung für Indiens Verkehrchaos: der Tuk-o-Copter

Tuk-o-Copter - www.automobilly.com

Wer schon einmal in Indien war, kennt folgendes Szenario: morgens um neun Uhr auf dem Weg nach Delhi kämpfen sich auf sechsspurigen Autobahnen zwölf Kolonnen verbeulter Kleinwagen, stinkend knatternde Tuk-Tuks und hoffnungslos überfüllte Busse in Richtung Millionenmetropole. Und Du sitzt in einem quietschgelben Taxi mittendrin. Denkst Dir nur Fuck off, was haben diese beschissenen Marktforscher noch letzte Woche gesagt. Indien würde erst am Beginn einer Massenmobilisierung stehen.

Auch Indiens "Daniel Düsentrieb" (ältere Leser kennen den Herrn aus Entenhausen) kann über solche Aussagen nur den Kopf schütteln. Und er hat sich seine Gedanken gemacht, wie das Problem in Zukunft zu lösen ist. Für Automobilly öffnet er die Türen zu seinem geheimen Labor in Mumbai und zeigt uns weltexklusiv als einzige Pressevertreter seine Geheimwaffe: der Tuk-o-Copter

Tuk-o-Copter - www.automobilly.com

Mit diesem Wundergerät und einem angestrebten Joint-Venture mit Renault und Nissan soll der Tuk-o-Copter Mitte 2009 in Serie gehen. Und der kann einiges. Wird der Verkehr dicht, können die Tuk-o-Copter abheben wie ein Senkrechtstarter und sich in der Höhe zwischen 600 und 1100 Meter den Luftraum über Indien teilen. Der tägliche Wahnsinn, schwüle Luft zum Schneiden dick und von Abgasen grau wäre Vergangenheit. Und es kommt noch besser. Über die niederländische Tochter von Tata und deren 20%tige Beteiligung am Mopedhersteller KTM plant man über diese Vertriebsschiene den europäischen Markt mit dem Tuk-o-Copter zu überschwemmen.

Der Tuk-o-Copter wird zu einem Preis von 8.000 U$ Dollar auf den Markt kommen - ich habe schon einen vorbestellt :-)

Der schwangere Büffel oder der indische Kult

Hindustan - www.automobilly.com

Indien hat ja bisher nicht wirklich als Autohersteller von sich Reden gemacht. Dabei rollt dort ein wahrer Kulturschatz über die Strassen. Er befördert Generationen indischer Familien durch Neu-Delhi, über staubige Pisten in die Vorberge des Himalaja, zu den Kamelmärkten in Rajasthan. In Europa hingegen weitgehend unbekannt: der Ambassador von Hindustan.

Der Hersteller Hindustan Motors in Uttarpara (nahgelegen bei Kalkutta) produziert diesen Volksliebling seit sage und schreibe über 50 Jahre. Und der Ambassador erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Die dreimal ins Amt der Premierministerin gewählte Indira Gandhi ließ sich so gern im Ambassador umherchauffieren, dass es in der Hauptstadt hieß, Indien werde von der Rückbank eben eines Ambassador regiert. Touristen aller Länder erwartet eine Armada des Millionseller am Flughafen Neu-Delhis. Alle in gelb, die meisten mit Blumen am Rückspiegel. Die Rückbank einladend wie das Sofa von Oma Lieselotte.

Die indische Regierung leistet sich eine Flotte von immerhin 5.000 Fahrzeugen des Ambassador. Diese sind leicht zu erkennen am Rotlicht, wie bei uns die Polizei Blaulicht hat. Als Inspiration beim Design bediente sich Hindustan übigens beim Morris Oxford. Der Ambassador ist im Prinzip eine von allen Seiten rundgelutschte Familienkutsche, selbst das Dach trägt stolz eine runde Wölbung. Und diese Wölbung hat der Ambassador seinen Spitznamen in der Bevölkerung zu verdanken: der schwangere Büffel ...

27 Dezember, 2008

Suzuki Swift by ED HARDY - made in India

Suzuki Swift ED HARDY - www.automobilly.com

Vor wenigen Stunden habe ich erst dem Lamborghini Murcielago ED HARDY by Christian Audigier einen Beitrag gewidmet. Und schon erreicht mich eine eMail von einem Autofreak aus Mumbai/Indien (wow wer so alles auf Automobilly klickt), der mir ein paar heisse Fotos von seinem Suzuki Swift schickt. Mit dem Auto ist er laut seiner eMail auf dem "Kala Ghoda Arts Festival" gefahren.

Ok, es ist ein ED HARDY-do-it-yourself ... aber trotzdem gelungen. Erinnert mich an die Peugeot-Werbung, wo ein Inder sich seinen Peugeot selbst zusammen hämmert :-)

Auf jeden Fall DANKE für die tollen Bilder ....

Suzuki Swift ED HARDY - www.automobilly.com

Suzuki Swift ED HARDY - www.automobilly.com

Suzuki Swift ED HARDY - www.automobilly.com

Murcielago by Ed Hardy - Masterpiece von EDO und Audigier

EDO Competion Murcielago - www.automobilly.com

Aufmerksame Leser meiner Beiträge haben es in letzter Zeit gemerkt, das ich etwas kritischer über die diversen "Limited Editions" aus Bella Italia berichtet habe. Jetzt habe ich hier wieder einmal Bilder von einem limitierten Italo-Renner auf dem Tisch liegen. Was ich allerdings hier sehe ich lese, begeistert mich restlos. Ich habe selten so ein stimmiges Gesamtwerk eines Tuners gesehen. Meiner kleinen unbedeutenden Meinung nach greift Mansory immer öfters mit seinen Kreationen in letzter Zeit ins Klo - aber was EDO Competition in 2008 an den Start gerollt ist, verdient meinen Respekt.

Von diesem Murcielago sollen 5 ganz individuelle Exemplare entstehen. Und es ist keines der limitierten Dinger, die aus dem Werk rollen, sondern ein echtes Multi-Kulti-Projekt. Die Finger im Spiel haben der französische Designer Christian Audigier (die meistens kennen sein In-Label ED HARDY) der in den USA lebt und die deutsche Edel-Tuningschmiede EDO Competition um Edo Karabegovic.

Ed Hardy Murcielago - www.automobilly.com

Christian Audigier steuert das aufregende und stimmige Design für innen und aussen bei, unter anderem Totenköpfe die auf die mattschwarze Lackierung gebrusht werden oder ihren Platz auf den Sitzen nebst Schriftzug "Christian Audigier" finden. Edo überarbeitet den Motor des Murcielago professionell und stellt so den schnellsten Murcie auf die Beine. Die 5 Käufer dieser aussergewöhnlichen Fahrzeuge dürfen übrigens individuell aus einer Vielzahl an Motiven von Audigier auswählen. So wird jedes Fahrzeug ein Einzelstück ganz nach Geschmack des Besitzers. Und den Kauf versüsst Edo noch mit einem Zuckerl: man darf seinen neuen Sportflitzer wahlweise auf der Highspeed-Strecke in Papenburg oder in Nardo ans Limit bewegen, und das Limit heisst in diesem Falle 360 km/h.

Wenn hier noch ein Beifahrerplatz frei ist, ich melde mich freiwillig zur Berichterstattung mitzufahren :-)

23 Dezember, 2008

Sind die Sternleute balla balla - Mercedes erhöht die Preise

Mercedes CL63 AMG Dubai - www.automobilly.com

Weltweit bricht die Autoindustrie zusammen, die Händler kämpfen um jeden Kunden und bei den Hersteller sind Absatzeinbrüche von 30,40 und mehr Prozent keine Ausnahme mehr. Was macht man also als cleverer Autobauer? Liegt doch auf der Hand: natürlich die Preise erhöhen. Denn je weniger Kunden, desto geringer die Abnutzung der Showrooms. So oder so ähnlich müssen wohl die Gedankengänge der Mercedes-Verantwortlichen sein. Denn bei den Stuttgarter heisst es: ab 2009 Preise um etwa 1,9% hoch und damit die Kleinstmarke Smart nicht zu kurz kommt, hier die Preise um 2,2% hoch.

Mir stellt sich da die Frage: sind die Mercedes-Manager balla balla oder einfach nur mal wieder über den Dingen schwebend? Ach Quatsch, jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Die Herren sind clever, ich muss mich entschuldigen. Mercedes und Smart sind zukunftsweisend. Dort sieht man bereits das Ende der Automobilkrise und damit man mit dem Ende nicht von der Presse Haue bekommt wegen Preiserhöhung und Ende der Krise nutzen und so, da erhöht man gleich im Vorfeld.

Wie auch immer, für mich ein klares no-go diese fragwürdige Preispolitik.

Schweden ausgebremst, Volvo muss zahlen

Volvo 850 Schweden ausgebremst - www.automobilly.com

Volvo muss 200.000 Euro zahlen ... 9 Jahre hat nun der Prozess gedauert. 9 Jahre ist es her, als im Elsass zwei Kinder bei einem tragischen Unfall ums Leben kamen. Experten stellten als Unfallursache einen nicht korrekt arbeitenden Bremskraftverstärker fest. Und die Sauerei: Volvo hatte Kenntnis von diesem Problem, hielt es aber nicht für notwendig, eine Rückrufaktion deswegen zu starten. Meine Meinung: bei solch einem Fall ist die Strafe noch viel zu milde!

21 Dezember, 2008

Mansory Vincero - Weihnachten für Wüstensöhne

Mansory Vincero based on Bugatti Veyron - www.automobilly.com


Ein Bugatti Veyron gehört zu den teuersten Serienfahrzeugen der Welt und sehen tut man einen nicht wirklich jeden Tag. Für die Söhne der Wüste aber noch viel zu gewöhnlich. Auf dem Weihnachtswunschzettel steht ein Einzelstück ganz oben. Man fragt beim Edel-Tuner Mansory an, der lässt sich nicht lange bitten. Das Ergebnis: der Mansory Vincero in einer Limitierung von 3 Fahrzeugen! Einer steht aktuell im Showroom von Prestigecars in den Vereinigten Arabischen Emiraten.


Vor wenigen Stunden sind die ersten Bilder aufgetaucht und ich bin happy, das Automobilly als erste deutsche Plattform Euch diese News präsentieren kann. Mittlerweile wird schon eifrig diskutiert, ob die Basis das schon ohnehin limitierte Sang Noir-Modell von Bugatti ist oder ob Mansory sich davon was abgeschaut hat.


Egal wie es ist, dieser Bugatti ist der HAMMER. Entgegen dem Trend mit mattfarbenen Folien und Lackierungen glänzt der Vincero in "smoke-chrom" in Verbindung mit poliertem Carbonfiber ... der Innenraum wurde auch aufgepeppt, der Motor soll unberührt geblieben sein ...


Bugatti Mansory Vincero in Dubai - www.automobilly.com

Mansory Vincero at www.automobilly.com

20 Dezember, 2008

Der Toyota Hacker - Green Tuning ist angsagt

Toyota Prius Hacking by www.automobilly.com

Jetzt sag nochmal, auf Rastplätzen der Autobahn lernst Du keine interessanten Typen kennen. Tatort: Weiskirchen Nähe Frankfurt/Main. Der Bürschi neben mir sieht aus wie ein typischer Student (sorry an diese Minderheit) und wie sich später herausstellt hört er auf den Namen Alex. Seine Karre: Toyota Prius. Mein erster Gedanke: sehr unspektakulär, gäähn. Da bei mir auf beiden Türen ja das nette "automobilly.com" prangt, quatscht er mich an, ob ich was mit der Plattform zu tun habe. Hmm, seltsame Frage. Zum Spaß mache ich mir die Aufkleber sicher nicht aufs Auto.

Noch bevor ich überhaupt nicken kann, fragt er weiter: "da habt ihr doch sicher Interesse an meinem Wägelchen, der ist gehackt". Zwei Sekunden Denkpause, dann ich: "aha, gehackt. Nicht geschüttelt? nicht gerührt? gehackt?". Meine Verwunderung ist groß, aber die Neugierde ist noch größer. Und gegen eine kleine Plauderei im Burger King (zum Glück auf dem Rasthof integriert) ist ja auch nichts einzuwenden. Nur leider mal wieder keine Kamera und ausnahmsweise auch ohne iPhone (zuhause auf der Dockingstation) unterwegs, deshalb oben nur ein Symbolfoto.

Alex erzählt mir, in den USA (genauer gesagt Palo Alto) würde es Gruppierungen geben, die die Software ihrer Hybrid-Prius hacken, was er auch getan hat. Getreu dem Motto aus der Akustik-Koppler/Cracker/Hacker-Zeit "Wenn Du es nicht auseinander nehmen kannst, dann ist es nicht wirklich Deins." Eine kleine aber feine Gemeinschaft von Freaks möchte nicht länger von der Autoindustrie hingehalten werden, bis ein reines Elektroauto auf den Markt kommt. Alex fand wohl durch Tüftlereien heraus, das man recht einfach die Reichweite des Elektromotors verlängern kann. Einfach mehr Akkus in den Prius gestopft, diese mit dem vorhandenen gekoppelt und die Software modifiziert. Mit dieser geschickten Modifikation gaukelt die Software nun dem Prius vor, sein Akku wäre zu voll, was dazu führt das er ihn entladen will. Und greift auf die Reserven der Zusatz-Akkus. Mit diesem Trick schafft der Prius nach Alex Angaben nun mühelos 40 Kilometer, bevor der Benzinmotor anspringt.

Der große Pluspunkt der Bastlerei: bei "sanfter" vorausschauender Fahrweise kann man einen Benzinverbrauch von 1,5 bis 2 Liter erreichen. Der große Nachteil: die Zusatz-Akkus und benötigten Bauteile sind (noch) recht teuer und schlagen mit gut und gerne 10.000 Euro zu Buche.

Nimmt man aber den Spritpreis (der zweifelsfrei bald wieder steigen wird), kann es die Umrüstung schnell rechnen. Sollte man aber nur mit einem gebrauchten Prius veranstalten, denn ich bin recht sicher, das man durch die Modifikation die Werksgarantie verliert.

Fährst Du Porsche oder hast Du noch Sex?

porsche no sex - www.automobilly.com


Ein Nummerschild, welches mehr aussagt als bloß eine Identifikation eines Fahrzeuges? Ok wir wissen alle das Porschefahrer ein ganz besonderer Schlag Menschen ist (keine Angst, ich habe nichts gegen Porsche oder die Fahrer, wie auch wenn ich leidenschaftlich gerne selbst einen GT-Silbernen mit Leder coffeebraun fahre). Böse Zungen behaupten ja, das männliche Fahrer mit einem Porsche ein Minus in der Hose ausgleichen wollen. Ts ts ts ... ein Schelm, der denkt da ist was wahres dran.


Auf jeden Fall würde mich interessieren, ob der Besitzer des oben zu sehenden Porsche einen tieferen Sinn mit seiner Nummernschildwahl verbindet?


Und da ich mit diesem Beitrag ein bisschen die Vorurteile geschürt habe, gibt es zum Schluss noch ein paar weitere zum Schmunzeln obendrauf. Denn nichts ist schöner, als sich über das Kennzeichen des Vordermanns lustig zu machen. Wir hier in Aschaffenburg haben ja als Nummernschild AB bekommen, einige Zeitgenossen deuten das auch als "Alles Blinde". Unsere örtlichen Nachbarn aus Miltenberg hat es nicht besser getroffen. Und als geplagte Städterin muss ich desöfteren mal schmunzeln, wenn am Wochenende diese Landeier in die Stadt zum Einkaufen einfallen und durch chaotische Fahrweise auffallen. Aus dem MIL macht man dann mal schnell ein "Mit Idioten leben". Bei den Dingolfinger mit ihrem DLG wird "Das Gehirn fehlt" und die Coesfelder "freuen" sich mit Ihrem Nummernschild COE über "Chaos ohne Ende".


Nachschlag gefällig? Aber gerne doch ... in Bergheim (BM) fahren "bereifte Mörder", beim Hochsauerlandkreis (HSK) ruft man "Hilfe sie kommen" und last but not least bekommen die Bottroper (BOT) ihr Fett weg mit "Bauern ohne Traktor".


Wer kennt noch mehr? Bitte in den Kommentaren hier posten!

Als Colani mit dem Käfer ...

Colani GT - The complete Story at www.automobilly.com

Als Colani mit dem VW Käfer noch großes vor hatte, da waren wir in den 60iger Jahren. Der "Colani GT" ist eine der automobilen Perlen, die immer mehr in Vergessenheit geraten. Damit ist nun Schluss, ich werde von Zeit zu Zeit immer mal wieder von in Vergessenheit geratenen Automobil-Raritäten berichten.


Mit dem Colani GT fing alles ganz klein an, wir machen eine Zeitreise zurück in die wilden 60er Jahre. In dieser Zeit hatte Colani noch nicht den Ruf des weltbekannten Designers, eher den des hoffnungvollen Designnachwuchs. Dies hinderte aber den Berliner Kunststoffexperte Heinz Kühle nicht daran, sich von Luigi Colani ein Auto entwerfen zu lassen.


Basis für den Wagen sollte der bekannte VW Käfer sein. »Verbunden mit der Millionenfach bewährten Qualität des VW 1200 werden Sie einen Sportwagen besitzen, der ihnen nur Freude bereitet«, verhieß der bescheidene Werbeprospekt. Erste Probleme tauchten bereits bei der Belieferung der VW-Chassis auf. Der damalige VW-Boß Nordhoff legte sich quer. Also mußte man sich komplette Käfer besorgen und die überflüssigen Blechkleider aus Wolfsburg an Autoversicherer verkaufen. Zu dieser Zeit stellte Unternehmer Kühle nur unregelmäßig Kunststoffbausätze für die Sportflitzer her.


Eine entscheidende Wende kam durch einen ehemaligen Mitarbeiter Kühle`s. »Dieser Mann besaß mal eine Schaumstofffabrik, die ihm jedoch abbrannte. Gott sei Dank kam die Versicherung für den Schaden auf«, erinnert sich Kühle. »Das Geld brachte er dann gleich für unsere Fahrzeugfertigung ein. « Vorbei sollte der Bausatzhandel an der Haustür sein, und man zog in eine ehemalige Munitionsfabrik nach Lichtenau in Hessen. Die Karosserie des Colani GT bestand aus glasfaserverstärktem Vestopal der Chemiewerke Hüls. Vestopal ist unempfindlich gegen Rost und Korrosion, leicht im Gewicht und anspruchslos in der Pflege. Die Werkstoffkombination von ungesättigtem Polyesterharz und feinen Glasfasern verlieh der gesamten Außenhaut eine hohe Festigkeit. Und hatte einen immensen Vorteil: eine Gewichtseinsparung von 170kg gegenüber dem Käfer sorgten für 20 km/h mehr Spitze ohne Umbau des Motors. Als Frontscheibe diente zunächst die Heckscheibe des Karmann Ghia-Coupes, später bestellte man bei Südglas in Bietigheim eine elegantere Form und verpaßte ihr zudem noch eine gediegenere Umrandung.


Auf Wunsch gab es den Colani-Sportwagen mit hölzernem Sportlenkrad, Tourenzähler, Tolbotspiegel, Armaturenpolsterung und Porsche-Felgen.


Bereits kurze Zeit nach dem Umzug nach Lichtenau kam die Ernüchterung: Die 150 Polyestertechniker der Canadur GmbH & Co. KG arbeiteten zu unrationell und zeitlich zu aufwendig. Unter dem Strich rechnete sich der Verkauf des windschnittigen Gefährts nicht. Das lag natürlich nicht an Colanis Formgebung, der Damenschuhe wie Autos entwarf, sondern an kaufmännischem Unvermögen. Kühle zog sich so schnell wie möglich aus der Affäre, aber sein Kompagnon war mittlerweile seine Versicherungsprämie in Millionenhöhe los. Insgesamt wurden nur 261 Stück vom Colani GT gefertigt. Schade!


Der letzte komplette Colani-Wagen auf VW-Chassis wurde aus dem hessischen Industriegebiet nach Berlin überführt und während eines Trabrennens als Siegerprämie gestiftet. Kühle gab auch in den nachfolgenden Jahren den Kraftfahrzeugbau mit Chemie nicht auf. Er stellte sein Know-how für Sonderkarosserien von BMW und Volvo zur Verfügung. Letztere besaß sogar eine selbsttragende Kunststoff-Bodengruppe. Und Colani wuchs zum weltweit gefragten Designer mit visionären Entwürfen.

Veyron auf Dänisch heisst Zenvo ST1

ZENVO ST1 Danish Supercar - www.automobilly.com

In Dänemark vermutete ich bislang alles - aber keine Schmiede für Supersportwagen. Dennoch schickt sich eine kleine Manufaktur namens Zenvo Automotive an, einen Gegenspieler zum Bugatti Veyron auf den Markt zu bringen. Die nackten Daten lassen auf jeden Fall aufhören: Der V8 mit 7 Liter Hubraum wird gleich von einem Turbo UND einem Kompressor befeuert. Diese Maßnahme sorgt für brachiale 1.104 PS bei 6.900 U/min und einem Drehmoment von 1.430 Nm. Dieses liegt bereist bei 4.300 U/min an der Antriebsachse.

Mit einem Kampfgewicht von 1400 Kilogramm katapultiert der Motor den Zenvo ST1 in 5,7 Sekunden auf die 200km/h Marke. Der Prototyp des Zenvo ST1 wurde bereits 2004 entwickelt. Für 2009 wollen die Firmengründer eine limitierte Kleinserie von gerade mal 15 Fahrzeugen auflegen. Insidern zufolge liegen bereits 2 Bestellungen vor, eine aus Dubai und eine aus Japan. Da würde ich doch mal so mutmaßen, das eine weitere Bestellung aus Russland nicht lange mehr auf sich warten lässt. Am besten das gute Stück mal auf die Millionärsmesse nach Moskau packen.

ZENVO ST1 Danish Supercar - www.automobilly.com

Was meinen persönlichen Geschmack betrifft, ist der Zenvo ST1 vom Design her auf alle Fälle gelungen. Das der Preis astronomisch ausfallen wird, ist jedem klar. Aber dafür bekommt der geneigte Sammler auch ein edles Stück Automobilbaukunst in Vollendung. Man sieht bereits auf den ersten Bildern, das man viel Arbeit und Mühe in den Wagen und in die Details gesteckt hat. Schön, weiter so ihr lieben Dänen! Und wer Appetit auf mehr bekommen hat, einfach mal die Website von denen checken: www.zenvoautomotive.com

Und für die Technikfreaks hier ein paar Highlights aus den ersten Prospektseiten:

Engine and Transmission

Number of cylinders V8
Displacement (cm3) 7000
Bore x stroke (mm) 104.8 x 101.6
Number of valves 16
Fuel type Unleaded 98 RON
Powered axles RWD
Transmission 6-speed manual (internal oil pump) and oil cooler. Hydraulic limit slip diff.
_____
Mechanical

Transmission 6-speed manual (internal oil pump) and oil cooler
Exhaust system Stainless steel
Traction control Yes
Supercharged Yes
Turbo Yes
Power steering, speed sensitive Yes
Anti-lock high performance disc brakes (ABS) Yes
Ground clearance 105mm. (150mm when hydraulic lifted)
Front and rear suspension Double wishbones, 3 way adjustable Racing gas-hydraulic shock absorbers. (Öhlins)
Anti-roll bar Adjustable
Front brakes Ventilated discs Ø 380 mm, 6 piston light alloy callipers. Power assisted
Rear brakes Ventilated discs Ø 355 mm, 6 piston light alloy calipers. Power assisted
_____
Performance

Performance (kW/hp/min) 810 / 1104 / 6900
Max. torque (Nm/min) 1430 / 4500
Top speed (km/h) 375 (electronically controlled)
Acceleration 0–100 km/h (s) 3,0
Hp/weight 802 bhp per tonne
Fuel consumption (l/100 km urban / extra-urban / combined) N/A / N/A / N/A
CO2 emission combined (g/km) N/A
_____
Wheels

Rim size (front/rear) 19” x 9.5” / 20” x 12.5”
Tyre size (front/rear) 255/35–19” (Y) / 335/30–20” (Y) (Michelin)
_____
Dimension

Overall length (mm) 4665
Overall width, without mirrors (mm) 2041
Overall height (mm) 1198
Wheelbase (mm) 3055
Weight (kg) 1376
Headroom front (mm) 1002
Legroom front (mm) 1104
Shoulderroom front (mm) 1398
Cargo volume (L) 130
Fuel tank volume (L) 69
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Options

Carbon wheels
394 mm ceramic discs with 8 piston calipers
Toolkit
Custom Colour Leather Interior
Custom Paint Colour
Fitted Luggage set
Tailored Car Cover
Roll Cage and 4 point Safety Harness
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Exterior

Hidden antenna
Polished stainless steel exhaust outlets
Racing light steel frame structure
Carbon-fiber body panels
Light tinted glass
Xenon headlamps
Wheels, Forged aluminum 19˝ front and 20˝
rear
Hydraulic ride height control
Metallic paint
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Interior

Dual zone automatic
climate control
Electronic analog instrumentation including
Driver Information Center
Driver and passenger airbag
Cruise control
Power door locks
Keyless access with push button start
Electrical adjustable driver racing seat
Electrical adjustable passenger racing seat

Leather/alcantara seating surfaces
Stereo w/CD player, MP3 playback. Build in navigation
Manual tilt steering wheel
Racing steering wheel
Theft-deterrent alarm system
Power windows driver and passenger with express-down
3 mode driving settings
Power telescopic steering wheel with manual
tilt
Head-up display incl. G-force meter
Auto dimming rear-view mirror
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Gumpert feiert die Zahl 40

Gumpert Apollo Motorshow Essen 2008 -> more at www.automobilly.com

Nein, die 40 hat nichts mit der Firmengeschichte zu tun, so lange gibt es den Laden dann doch noch nicht. Es geht um ein Jubiläum anderer Art. In diesem Monat verlässt der 40. Apollo die Werkshallen von Gumpert und wird an den stolzen Kunden ausgeliefert. Ein gutes Ergebnis in der jungen Firmengeschichte von gerade mal 3 Jahren. Immerhin muss ein Interessent stolze 301.600,- Euro auf den Tisch blättern, sobald er die Bestellung signiert.

Der Apollo ist - keine Frage - ein Sportwagen der Superlative. Laut Firmengründer könnte man ja sogar theoretisch an der Decke eines Tunnels fahren, so hoch sei der Anpressdruck. Diese Tatsache dürfte aber nur für Batman interessant sein und wie ich gestern berichtet habe, fährt der aktuell lieber Smart. Aber betrachte ich mal den Apollo kritisch, stossen mir ein paar Punkte in Verbindung mit dem Preis etwas sauer auf. Gut, das der Antrieb von einem Audi stammt mit seinen 4,2 Liter ist nicht schlimm, sondern positiv. Großserientechnik ist nicht nur wenig anfällig, sondern auch die Rep-Kosten dürften immer überschaubar bleiben. Was für mich aber bei diesem Preis ein Knockout-Kriterium wären sind die Schalter und Lüftereinheiten im Innenraum, denn diese stammen unverändert vom Audi TT. Das erinnert mich stark an den Aston Martin DB7, der Türöffner und Blinkereinheit vom Mazda MX-5 hatte. Geht gar nicht in dieser Preisliga. Wobei Aston Martin es noch schlimmer getrieben hatte, in Vorgängermodellen nahm man die Rückleuchten, die auch Volkswagen im Scirocco verbaute.

Dies gehört aber glücklicherweise der Vergangenheit an bei den Briten, seit Einführung des DB9. Vom Traum auf vier Räder wollen wir erst gar nicht reden, dem DBS. Und 2010 erfreut Aston Martin die solvente Kundschaft mit dem Rapide (derzeit noch der Projektname, die Modellbezeichnung wird sich sicher noch ändern). Der Rapide ist ein viertüriger Supersportwagen mit Coupeform. Wow, super gelungen! Wobei ich hier auch gleich zum Lamborghini Estoque kommen könnte, der heuer auf dem Pariser Autosalon Premiere feiert und mit Sicherheit die Auftragsbücher der Italiener füllt und die Erfolgsgeschichte seit Übernahme von Audi weiterführt. Ach herrje, jetzt sind wir wieder bei Audi und der Kreis schliesst sich.

The Ultimate Garage oder ein Blick auf Bill Gates Sommerhaus

Ultimate Garage  www.automobilly.com

Wovon Männer träumen, können wir uns auf dem folgenden Video anschauen. So muss es auch mal bei Bill Gates in seiner Junggesellenzeit ausgesehen haben. Ich möchte jetzt hier aber nicht zuviel verraten, einfach selbst anschauen ...