Bitten, Flehen und Hoffnungsschreie lassen die Herren aus Ingolstadt nicht einfach verhallen. Unter dem Mäntelchen "Kundensportprogramm" schiebt die Audi AG einen seriennahen R8 als GT3-Rennversion auf die Rennpisten dieser Welt. Interner Projektname: R16. Vor einer Woche lief das erste Roll-out mit Audi-Pilot Frank Biela. Die Auslieferung an die Kunden soll im Herbst 2009 erfolgen.
Durch das GT3-Reglement, welches Allradantrieb untersagt, wurde der GT3 auf Heckantrieb umgebaut. Dorthin schickt das Triebwerk mehr als 500 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über ein neu entwickeltes, sequenzielles Sechsgang-Sportgetriebe. Beim Fahrwerk kommen fast ausschließlich Komponenten aus der Serie zum Einsatz. Eine umfangreiche Sicherheitsausstattung soll für einen größtmöglichen passiven Schutz Sorge tragen. Eine modifizierte Frontpartie und ein großer Heckflügel sind für den auf der Rennstrecke notwendigen Abtrieb verbaut worden.
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