Automobilly - Carparazzi

18 Januar, 2008

Luxus-Hybrid von Fisker: Karma

Auch Kleinserienhersteller Fisker reitet auf der Detroiter Automesse die grüne Welle und buhlt um die ersten 100 Kunden für seinen Karma.





Der Name Fisker bürgt für schöne Autos, da macht der Karma keine Ausnahme. Der Viersitzer wirkt auf seinen 22-Zoll-Rädern wie eine Kreuzung aus Maserati Quattroporte und Aston Martin Vanquish. Weite geschwungene Linien, ein flaches, aber breites Glashaus und ein kurzes, kräftiges Heck, das an den starken Briten erinnert. Die Sensation beim Karma liegt jedoch unterm Blech. Der Antrieb besteht aus einem zwei Liter großen Benziner, der zwischen 100 und 150 PS leistet, und einem Elektro-Motor, den ein Paket von Lithium-Ionen-Akkus speist. Der Karma soll in sechs Sekunden auf Tempo 100 sprinten und 200 km/h Spitze erreichen.

95.000 Dollar kostet ein Karma der edlen Vorserie, mit nummerierter Plakette und lackiert in der Farbe der Studie, die gerade in Detroit vorgestellt wird. Ende 2009 wird die Auslieferung der ersten hundert Autos beginnen.

Der dänische Designer Henrik Fisker, der vor Jahren Autos wie den BMW Z8 oder den Aston Martin Vantage gezeichnet hat, betreibt seit Jahren seine eigene Firma mit Sitz in Irvine (Kalifornien). Bislang verkaufte er Einzelstücke seiner ersten beiden eigenen Autos: den Tramonto auf Basis des Mercedes SL und den Latigo mit Technik vom Sechser BMW.

1 Kommentar:

  1. so schnell kann es gehen, die ersten 100 Exemplare sind ausverkauft. Ab sofort gibt es nur noch den "normalen" Karma für 68.000 Euro und auch der liegt schon bei der Lieferzeit im dritten Quartal 2010.

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